Am 31. Oktober 2019 fand im Entrée der Rosenstrasse 14 mit einem Apéro die Eröffnung der ASPASIADE statt und die Anwesenden stiessen auf das Aufschalten der Website aspasia-areal.ch an. Anna-Verena Fries erinnerte in ihrer Ansprache an vergangene Jubiläen und betonte, dass die Gegenwart immer wieder neu in der Vergangenheit verankert werden müsse, wolle man den Zusammenhalt stärken. Auf den Brand ging die Rednerin nur am Rand ein – dafür warf sie einen Blick auf den Architekten Adolf Kellermüller, der den Wiederaufbau des abgebrannten Fabrikgebäudes geplant und durchgeführt hatte. Kellermüller, der von 1895-1981 lebte, hat in Winterthur Spuren hinterlassen – dass er auch das Gebäude Rosenstrasse 14 gebaut hat, wird kaum jemand noch gewusst haben. Die Ausstellung ist bis im Frühjahr 2020 zu sehen.
Enzo Lopardo stellte zudem die Website des Aspasia-Areals vor und bedankte sich bei den Mieterinnen und Mietern für die gute Zusammenarbeit, die das Zustandekommen in dieser Form überhaupt möglich gemacht hatten.
Konzeption, Bildauswahl und Texte: Anna-Verena Fries, Ethnologin
Gestaltung und Realisierung der Website und der Ausstellung: Enzo Lopardo, Grafiker & Fotograf
> Zur Online-Ausstellung «Es brennt an der Rosenstrasse 14!»




